Die erste Erwähnung der Atterwascher Wehr erfolgte durch den Bau des alten Feuerwehrgerätehauses 1901. 1936 löste eine moderne Tankspritze TS 4 die alte Handdruckspritze ab. 1964 zog die Feuerwehr in das umgebaute Haus des Atterwascher Nachtwächters.
1954 wurde eine neue TS 8 in Dienst gestellt, die bis heute zur Ausrüstung gehört.
Von 1955 bis 1965 war die Feuerwehr Atterwasch Katastrophenlöschzug des Kreises.
1998 schaffte die Feuerwehr noch zusätzlich eine TS 8 der Firma Rosenbauer mit BMW-Motor an, um die Einsatzbereitschaft zu verbessern.
Mehrere Einsätze sind den Floriansjüngern in besonderer Erinnerung geblieben:

Hochwasserbekämpfung 1958 (in Guben), 1976 (in Gastrose) und 1982 (in Gastrose);
Einsatz bei der Gasexplosion 1962 (der Einsatz dauerte 48 Stunden);
Blitzeinschlag in eine Scheune im Dorf Anfang der 70er Jahre;
1985 und 1987 Brandbekämpfungen in Atterwasch;
Sturmschäden wurden 1998 und 1999 beseitigt.

1995 wurde der Verein "Freiwilliger Feuerwehrverein Atterwasch e.V." gegründet. 2001 wurde der Verein in den "Heimat- und Feuerwehrverein Atterwasch e. V." umgewandelt, um sich allen Bewohnern der Gemeinde Atterwasch zu öffnen.

DIE FF-MITGLIEDER
Die Freiwillige Feuerwehr Atterwasch zählt in Ihrem 100. Jahr 40 dienstfähige Mitglieder. Weiterhin gehören fünf Frauen, sieben Kinder und Jugendliche sowie sechs Ehrenmitglieder zur Wehr. Der dienstälteste Feuerwehrmann ist der heute 70-jährige Kurt Brose. Er trat der Atterwascher Wehr bereits 1944 bei und hilft heute noch, wo er kann, er ist auch Ehrenmitglied der Wehr. Der 81-jährige Willi Schulz war einst Wehrleiter und Wirkungsbereichsleiter. Ihm folgten Hans Henning, Heinz Türke, Harald Friese, Gerald Schulz und Martin Dietrich.
Derzeit amtierender Wehrführer ist der 51-jährige Siegfried Hanke. Technikwart ist Gerald Schulz.